Steigerung der Vertriebseffizienz und Reduzierung der CO₂-Emissionen durch kollaborativen Vertrieb

Verbesserung der Liefereffizienz und Umstrukturierung der Logistikkostenmodelle, um sowohl eine Reduzierung der Umweltbelastung als auch eine Kostenoptimierung zu erreichen.

Kunde: Lebensmittelhersteller

Herausforderung (Vorher)

Bei der Auslieferung von Lebensmitteln und Getränken an Einzelhändler organisierten mehrere Lebensmittelhersteller ihre Logistikabläufe individuell, um ihre Produkte an zahlreiche Bestimmungsorte wie Einzelhandelsgeschäfte, Supermärkte und Convenience-Stores in ganz Japan zu liefern.
Trotz erheblicher Schwankungen der Sendungsmengen je nach Bestimmungsort erfolgten die Lieferungen überwiegend nach dem Prinzip der LKW-Ladungsabrechnung, wodurch die Transportkosten auch an Tagen mit geringen Sendungsmengen unverändert blieben. Folglich entwickelten sich die Logistikkosten tendenziell zu Fixkosten.
Zudem fuhren Lkw verschiedener Hersteller häufig mit geringer Auslastung dieselben Lieferziele an. Dies erhöhte die Anzahl der erforderlichen Warenannahmevorgänge in den Filialen, was das Filialpersonal zusätzlich belastete und aufgrund der unnötig hohen Anzahl an Fahrzeugen zu höheren CO₂-Emissionen führte.

Lösungen

NX-Lösung

  • NX integrierte die zuvor von jedem Hersteller unabhängig abgewickelten Filialbelieferungen und entwickelte ein herstellerübergreifendes, kooperatives Vertriebssystem. Ein gemeinsames Verteilzentrum (Distribution) wurde eingerichtet, um die von den Logistikzentren der einzelnen Hersteller versandten Produkte zu konsolidieren.
  • Die Produkte wurden nach Lieferregion und Versandbedingungen sortiert, und Waren verschiedener Hersteller wurden in einem einzigen Fahrzeug zusammengefasst, wodurch die Auslastung verbessert und die Gesamtzahl der benötigten Fahrzeuge reduziert wurde.
  • Durch die gemeinsame Lieferung von Produkten verschiedener Hersteller konnte die Anzahl der Wareneingangsvorgänge an den Lieferorten reduziert werden. NX übernahm zudem optionale Dienstleistungen wie die Schlüsselverwaltung für Lieferungen an unbesetzte Geschäfte außerhalb der Geschäftszeiten.
  • Es wurden flexible Frachtstrukturen eingeführt, darunter volumenbasierte und wertbasierte Preisgestaltung, die an den Produktwert gekoppelt ist. Dadurch können die Logistikkosten als variable Kosten entsprechend den tatsächlichen Versandmengen gesteuert werden.

Vorteile

Vorteile (Ergebnisse)

Durch die Einrichtung eines kollaborativen Vertriebsrahmens zwischen mehreren Herstellern konnte die Anzahl der Lieferfahrzeuge im Vergleich zu individuellen Liefervorgängen reduziert werden, was zu geringeren CO₂-Emissionen führte.
Das Logistikkostenmanagement wurde ebenfalls verbessert. Durch die Umstellung auf volumen- und wertbasierte Preismodelle konnten die Kosten präziser gesteuert werden, da die variablen Kosten an die tatsächlichen Versandmengen angepasst wurden, wodurch unnötige Kostenbelastungen in Zeiten geringer Versandmengen vermieden wurden.
Darüber hinaus trug die Reduzierung der Warenannahmevorgänge an den Lieferorten dazu bei, die Arbeitsbelastung des Ladenpersonals zu verringern und Umsatzeinbußen zu vermeiden, was zu einem effizienteren Einzelhandelsbetrieb beitrug.

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